A/B Tests sind ja standard; die meisten kriegen diese nicht mal mit. Ob nun irgendein Bild oder irgendeine Anordnung sich von der Seite her wechselt, spielt – zumindest für die meisten – nur im Unterbewusstsein eine Rolle. Die “Action” allerdings, sie sollen ja zum Beispiel was kaufen, kann man doch gezielt steuern.

Ob das allerdings auch immer funktioniert, ist was anderes. Designer gestalten gern anders, zwar mit guten Ansätzen, doch nicht immer kundenfreundlich.

Bei einem A/B Test wird, wie der Name schon vermuten lässt, eine A-Variante und eine B-Variante getestet. Dabei werden die User in 2 Gruppen geteilt, die eine Gruppe bekommt die A-Variante serviert, die andere die B-Variante. Anhand dessen, wie die Reaktion der User auf eine bestimmte Version ist, ob es zum Beispiel nun mehr Bestellungen sind oder nicht, kann man erkennen welche Version die bessere für die eigene Zielgruppe ist und weiter optimieren.

Wie lange solch A/B Test laufen muss, hängt davon ab wie viele Daten man hat. Um so länger ein Test läuft, umso genauer sind die Ergebnisse.

Beispiel für einen A/B Test

Man bastelt eine Bestellseite. Sieht toll aus, ist auch ansich ganz schick. (Denkt man meist immer -g-) Nehmen wir als Beispiel nun einen “Jetzt Kaufen” Button. Hier könnte man mehrere Dinge testen:

  • Text –> “Jetzt Kaufen” oder “Hier Bestellen”,
  • Farbe des Buttons,
  • Stil des Button (ob eher verspielt oder auffällig [sollte er sowieso sein] oder doch eher schlicht)
  • seine Form
  • mehr Weißraum etc.

Man könnte nun auf der A-Variante einen gelben Button testen, die B-Variante bekommt hingegen einen blauen. Beide aber mit einem identischen Inhalt, “Jetzt kaufen”.
Wichtig hierbei ist, das die Änderungen eher minimal sein sollten, damit man genau weiß was nun die Verbesserungen gebracht hat.

Anmerkung zu Action Buttons meinerseids:
Fallen die Buttons kaum auf, weil sie in den Teaser optisch reinpassen, oder weil sie zu schlicht sind, werden die User nur schlecht animiert, darauf zu klicken. Dies ist aber nicht gewollt.

Testet man dies, kommt man (in der Regel) auch zum gleichen Schluß, das hervorgehobene Buttons wesentlich mehr geklickt werden, als Standard-Buttons, die kaum zu erkennen sind oder gar schlecht gestaltet sind.